Meine erste Klosterreise

Meine erste Klosterreise

Meine erste Klosterreise

 Wenn uns einer eine Freude machen will, kommt die Idee nicht immer gleich gut an.

Warum ich diese Geschichte gerne erzähle? Weil es immer unsere inneren Bilder sind, die uns oft davon abhalten das zu tun, um unvoreingenommen zu starten. So auch Karolas erste Klosterreise mit mir. Aber lesen Sie selbst.

 

Die gutgemeinte Idee des Kollegen

Gerade hatte Karola, eine Zahnärztin, von ihrer Patientin die Horrorgeschichte aus dem Kloster gehört. Echt gruselig. Nach einem Tag Schweigekloster hatte sie die Flucht ergriffen. Die Zimmer waren karg und ebenso das Essen. Zu trinken gab es nur heißes Wasser. Die Teebeutel hoben die schweigenden Nonnen offensichtlich für besondere Gelegenheiten auf. Weil sie sich gänzlich allein gelassen fühlte, hatte sie es nicht ausgehalten.

Freude geht anders

Toll, hmm…als ihr ein lieber Kollege zum Geburtstag einen Gutschein schenkte. „Das darf doch nicht wahr sein! Ich soll ins Kloster? Grauenhaft!“, dachte Karola, aber lächelte tapfer und bedankte sich. Der Kollege blickte sie erwartungsfroh an und erklärte: „Weißt du, Karola, du hast eine anstrengende Zeit hinter dir, da tut dir etwas Ruhe bestimmt gut. Die Brigitte Jülich kenne ich persönlich und es wird bestimmt ein ganz toller Aufenthalt.“

Das hatte die Patientin aber ganz anders gesehen. Und da wollte Thomas sie hinschicken? Ihre Freude hielt sich ziemlich in Grenzen, aber um ihn nicht zu enttäuschen, nahm sie den Gutschein an.

Karola fährt ins Kloster

Speiseraum in der Benediktinerabtei Ottobeuren

Nun gut, einen Gutschein konnte man ja auch nicht einfach so verfallen lassen und Thomas würde bestimmt nachfragen … Also Augen zu und durch! Aber Frau ist schließlich nicht auf den Kopf gefallen. Sicher ist sicher. Neben ihrer Reisetasche packte sich Karola für die Transformationsreise ins Kloster einen kleinen Koffer mit Fressalien: Dauerwürste, Knäckebrot, Süßigkeiten und ein Stück Käse. Eine Flasche Wein dazu. „Komme, was da wolle, ich bin gerüstet“, dachte sie sich.

Im Kloster angekommen

Und was musste sie in der Abtei Ottobeuren erleben? Begrüßungssekt mit Brigitte Jülich, großzügige Räumlichkeiten im ehemaligen Fürstenschloss, ein großes, helles Zimmer mit gewärmten Handtuchhaltern im Bad, einen Gastpater Magnus, der gern und gut Geschichten erzählt, so reichlich und gut zu essen, dass leider nicht mal ein Stück Kuchen aus dem Klostercafé noch reinpasste, dazu Getränke und abends ein Glas Wein. Nicht zu fassen! Und weil auch die Gruppenteilnehmerinnen sympathisch waren, meldete sie sich direkt wieder fürs nächste Seminar an. Ihren Fressalienkoffer schleppte sie wieder mit nach Hause. So kann’s gehen …

 

In der Nachbetrachtung

Außenansicht vom Garten aus

„Reise zum Ich“ Time out im Kloster! …ich bin dann mal offline
Das waren gleich drei Dinge auf einmal, die Karola wollte. Ein Überraschungsei und die Reise zum Ich?
Karola , 37 Jahre, seit 11 Jahren erfolgreich selbstständig, von Natur aus eine Frohnatur und in den Augen vieler eine absolute Powerfrau. Und dann time out im Kloster und zu allem Überfluss auch noch offline?
Als sie ihren Entschluss ihrer Umwelt kundtat, blickten die sie  mit  große fragende Augen und ratlosen Gesichtern an. „Was willst du denn im Kloster? Lassen die dich da überhaupt rein?“
Die zweite Frage konnte sie getrost mit  ja beantworten, denn sie hatte ja schließlich eine Einladung. Die Erste gestaltete sich da schon schwieriger. Ja was wollte sie denn da eigentlich? Eine Reise zu sich selbst? Was erwartet einen, wenn man zu sich selbst reist, alles Äußere ablegt und zu sich kommt.
Sie fragte sich: „Wann bin ich das letzte Mal barfuß über eine Wiese gelaufen, habe diese tiefe Verbundenheit mit der Erde gespürt? Wie lange ist es her, dass ich an einem Baumstamm gelehnt, mir die Sonne ins Gesicht habe scheinen lassen und dabei an nichts zu denken, die Zeit zu vergessen um nur den Moment zu genießen?  Die Seele mal baumeln lassen  und dabei lernen, loszulassen. Wie wenig braucht man doch um glücklich zu sein!“
War das der Sinn der Reise zum Ich?  Vielleicht!

Was bleibt

Was bleibt, war eine wunderbare Erfahrung und eine tiefe Ruhe in sich selbst, die ihr im Alltag  jetzt immer wieder bewusst wird.
Und noch etwas ist geblieben: sie hat in diesen 4 Tagen wunderbare Menschen kennengelernt, die unterschiedlicher nicht sein konnten,aber dennoch wunderbar harmonierten.
Was noch bemerkenswert ist, diese Gruppe hat sich wieder in dem Kloster mit mir verabredet. Es ist ein nächstes Mal entstanden.

Die Intensität, Achtsamkeit, Meditation und das Coaching haben diese wunderbare Stimmung getragen.

Ein Testimonial von Karola für mich:

Liebe Brigitte, du hast die besondere Gabe zu spüren, was die Menschen brauchen. Du gibst Ihnen den Raum und gleichzeitig auch  Halt ohne viele Worte.
Ich danke dir für diese Erfahrung und freue mich auf ein nächstes Mal!
Deine Karola

Meine Tipps für Sie von Erfolg Orange

💎 Die nächste Klosterreise/ Transformationsreise führt in die Eifel:  https://www.erfolg-orange.de/lassen-sie-stress-und-alltag-hinter-sich-kraft-tanken-im-kloster-30-11-02-12-18/

💎 Einer meiner Blogbeiträge handelt vom Thema offline sein. Eine Vorbereitung auf eine Klosterreise

https://www.erfolg-orange.de/ich-bin-dann-mal-offline-kraft-tanken-im-kloster/

2018-11-06T19:12:50+00:0022/09/2018|