Über Brigitte Jülich

Über Brigitte Jülich2018-09-12T15:13:03+00:00

Über Brigitte Jülich

Brigitte Jülich, Ihr Coach, Psychotherapeutin, Transformationsreisen ins Kloster

Ich helfe Ihnen dabei, klar zu sehen und sicher zu entscheiden- beruflich und privat.

  • Schon im Alter von 23 Jahren erlebte ich,wie es ist, in einer scheinbar ausweglosen Situation festzustecken. Aufgegeben von den Ärzten, konfrontiert mit der Angst berufsunfähig und ein Pflegefall zu sein. Diagnose Schlaganfall, 3 Tage vor der Abiturprüfung. Ein Jahr später holte ich sogar das Abitur mit Leichtigkeit nach. Ich hatte es geschafft, meinen Weg aus einer schier ausweglosen Situation zu finden.

Was ich heute als wertvolle Lebenserfahrungen bezeichne: eine Erkrankung und konfrontiert mit Dingen, die mir unvertraut waren. All das und noch viel mehr hat mir geholfen, das Leben und die Welt mit neuen Augen zu sehen und mein Herz für alles darin zu öffnen.

  • Diese Erfahrungen haben mich so geprägt, dass ich anderen die Unterstützung geben wollte, die ich damals gerne bekommen hätte. So wurde ich Diplom-Sozialpädagogin und Psychotherapeutin. Mein Verständnis für Menschen in verschiedensten Lebenslagen ist eine der Grundlagen meiner Arbeit und ich weiß sie zu unterstützen durch Psychotherapie, Coaching und Klosterreisen.
  • Meine Kunden schätzen mich mit meinen unkonventionellen Ansätzen. Ich sei lebensbereichernd, strukturiert, humorvoll, zielstrebig, inspirierend, modern, kommunikativ, lehrend lösungsorientiert, engagiert , immer aktuell und immer präsent.
  • Meine Lieblingsaufgaben sind, als Coach sowie Psychotherapeutin zu arbeiten. Im Laufe der Jahrzehnte habe ich einen reichen Schatz an Fortbildungen und Zusatzausbildungen erworben.
  • Über 30 Jahre Tätigkeit haben mich geprägt. Ich glaube an diese Jahre des weiterführenden Lernens, Entfaltens und Verstehens. Sie zeigten mir einen ganz anderen Weg. Die Psychotherapieausbildung und speziell die Selbsterfahrung sind ein großer Schatz für mich, den ich vorher nicht gekannt habe. Deshalb ist es gut, sich selbst zu kennen, bevor man mit anderen Menschen arbeitet.

Es ist gleich, wie schwer Ihr Leben, Ihre Geschichte war oder auch noch sein mag, es ist immer möglich, zu einem erfüllten, reichhaltigen Leben zu gelangen – einem Leben, das Sie mit Leichtigkeit und Lebensfreude erstrahlen lässt.

In der Zusammenarbeit mit mir können Sie zu Ihrer wahren Lebensfreude gelangen.

  • Wir finden das bestmögliche Angebot für Sie.
  • Mein Spektrum runden meine Transformationsreisen ins Kloster ab.
  • Möchten Sie auch diese Leichtigkeit in Ihr Leben einladen? Es lohnt sich.

Testimonials:

  • Ich möchte mich sehr herzlich für die Zeit mit Dir/der Gruppe bedanken. „Eigentlich“ fühle ich mich in Frauengruppen IMMER unwohl. Hier war es wirklich uneingeschränkt zum ersten Mal in meinem Leben so, dass ich mich absolut wohl gefühlt habe. ich hatte das Gefühl, Ich konnte so sein, wie ich bin. Und dass man mit dir soviel Spaß haben und so unglaublich lachen kann, hat das Ganze dann wirklich perfekt gemacht. Ich habe mich sehr entspannt und einen großen Abstand zu meinem Alltag bekommen, dafür danke ich dir sehr.
    lass dich von mir drücken, Karin

Liebe Brigitte,

  • Wir haben uns bei dem Unternehmerin-Frühstück kennen gelernt.
    • Weil ich mir was Gutes tun wollte.
    • Jedem der sich eine Auszeit gönnen möchte und anfangen will sich mehr zu beachten werde ich diesen Workshop empfehlen.
    • Deine Art, deine angenehme Stimme. Haben mir gut gefallen.
    Viele Grüße
    Rückmeldung zum Interaktiven Workshop Ziele + Visionen, wie Wünsche wahr werden
  • Ich danke Brigitte Jülich für das Achtsamkeitsseminar im Kloster Steinfeld am letzten Wochenende. Ich konnte ein paar Stolpersteine entfernen und gleichzeitig einen wertschätzenden Blick auf mich werfen. Gerne wieder, liebe Brigitte. 2016
  • Liebe Brigitte,
    dank für den workshop. Ich habe über competentia zu dir gefunden,
    und wollte einfach mal über den Tellerrand schauen. Ich würde allen
    diesen Workshop empfehlen, die mal etwas für sich tun wollen und
    eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen. Besonders gut hat mir die Visionscollage
    gefallen.
    Einen sonnigen Start in eine erfolgreiche Woche wünscht dir
    Isabell , Rückmeldung zum Interaktiven Workshop Ziele + Visionen, wie Wünsche wahr werden,Februar 2016, Ort My Health Club

Aus Schutz für meine Kunden bitte ich um Verständnis, dass hier keine vollständigen Namen und Fotos zu sehen sind.

Meine Geschichte

Mit Ihnen, das wird nichts mehr, Fräulein Jülich

Eine Lebensgeschichte von mir persönlich, die Ihnen Mut machen soll!

Wie betäubt lag ich in meinem Krankenbett. Der Satz kreiste in meinem Kopf wie ein dumpfes Echo. „Mit Ihnen, das wird nichts mehr, Fräulein Jülich“, hatte der Chefarzt der Neurologie gesagt. Und damit war die Angelegenheit für ihn erledigt. Erwerbsunfähigkeitsrente und Pflegeheim.

Das konnte einfach nicht sein. Für mich war das noch lange nicht erledigt. Immerhin hatte mich schon eine Fehldiagnose in diese schreckliche Situation gebracht. Ich hatte, gerade 21 Jahre alt, einen Schlaganfall erlitten. Und das drei Tage vor meinem schriftlichen Abitur, das ich als Zahnarzthelferin gerade auf dem zweiten Bildungsweg in Angriff nahm. An diesem Freitag im Mai 1973 hatte sich mein Mund plötzlich ganz pelzig angefühlt, und im Spiegel sah ich, dass der rechte Mundwinkel leicht herabhing. Zudem quälten mich extreme Kopfschmerzen.

Ich selbst deutete meine Krankheitssymptome richtig, nur der Neurologe wollte nichts davon wissen. Er schickte mich mit falscher Diagnose und falschen Medikamenten nach Hause. Mein Zustand verschlimmerte sich zusehends. Nach drei Tagen konnte ich nicht mehr schreiben, lesen oder gehen. Als ich endlich ins Krankenhaus kam, war es fast zu spät. Und jetzt, nach zwei langen Monaten Krankenlager, diese lakonische Diagnose für mein restliches Leben: Das wird nichts mehr, Fräulein Jülich.

Andere Patienten hätte dieser Satz womöglich umgebracht, mich nicht. Spätestens zu diesem Zeitpunkt merkte ich, dass Widerstand mich anspornt. Wenn einer sagt, „das geht nicht“, komme ich erst richtig in Fahrt. Ich konzentrierte mich auf meinen Körper und versuchte, alles in mir und an mir zu mobilisieren. Mit den gelähmten Zehen fing ich an. Rückblickend scheint mir, dass ich mich bereits damals selbst zur „Körpertherapeutin“ ausgebildet habe, obwohl davon noch nie gehört hatte.

Dann Reha-Klinik. Hier erwarb ich neue Kochkenntnisse und webte Sitzbezüge, bloß laufen lernte ich nicht. Weitergebracht habe ich mich selbst. Allein und heimlich machte ich mich auf einen harten Weg. Die Klinik lag an einem Berg, den ich mir Stück für Stück eroberte – immer weiter, immer höher. Froh war ich, wenn ich unverletzt zurückkam. Doch oft schlug ich lang hin und kam kaum wieder auf die Füße, Blutergüsse und Schürfwunden inklusive. Aber ich wusste, dass es nur so geht. Die Klinik verließ ich auf eigenen Wunsch.

Ich habe keinen Arzt mehr gefragt, was ich für meine Gesundung tun kann, sondern die Verantwortung für mich selbst übernommen. Ich suchte mir Bewegungen aus, die mir halfen. Glücklicherweise hatte mir damals niemand das Autofahren verboten. So übte ich mit meiner Ente, bis das Fahren wieder klappte. 1980 war ich so weit, dass ich zum Skifahren ins Wallis fuhr. Einmal bin ich aus dem Lift gefallen, manchmal zitterte mein rechtes Bein so stark, dass ich nicht wusste, wie ich heil vom Berg kommen sollte. Oben konnte ich nicht bleiben, also musste es gehen. Und es ging immer, irgendwie. Jeden Bewegungsablauf vom Gehen bis zum Schreiben stellte ich mir zuerst im Kopf vor. So kam ich vom Kopf wieder auf die Füße. Das war eine harte, selbst auferlegte Schule, die mir aber Ansporn und Mut für mein ganzes Leben gegeben hat.

Körperliche Einschränkungen habe ich noch, aber das hat mich nicht gehindert, einen beruflichen Erfolgsweg einzuschlagen. Mein Abitur machte ich ein Jahr später, mit Links – im wahrsten Sinne des Wortes – und studierte. Der Empfehlung des Arbeitsamtes, „nehmen Sie doch die Rente, gehen Sie doch nicht arbeiten“, mochte ich nicht folgen. Schließlich wollte ich nicht mit 30 am Teich sitzen und Enten füttern. Heute bin ich als erfahrene Diplom-Sozialpädagogin und Psychotherapeutin. Als Erfolgscoach unterstütze ich in meiner eigenen Praxis „Erfolg Orange“ Menschen in verschiedensten Lebenslagen durch Psychotherapie, Körpertherapie und Coaching. Ein besonders Angebot sind Seminare in Klöstern.

Ich finde, ich habe einen guten Weg gewählt und manchmal auch nur zufällig gefunden. Vor der Krankheit wusste ich nicht, wie viel Kraft in mir steckt. Ich bin froh und stolz darauf, dass ich erlebt habe, wie viel möglich ist. Diese Kraft und Zuversicht gebe ich gern anderen weiter. Es ist ein absolut gutes Gefühl, sein Leben selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen und Schritt für Schritt seine Erfolge zu feiern. Das hört auch nie auf. Ein Projekt, das ich gerade beginne, ist ein Buch über Klöster. So gesehen – da ist doch ganz schön was aus mir geworden.

Schön, dass Sie da sind. Ich freue mich auf Sie.

Brigitte Jülich

Kontakt auf: 0231 12 55 76 oder

mailto:brigitte.juelich@erfolgorange.de