Coaching, Therapie und Klosterreisen

Das erste Mal im Kloster: So kann´s gehen

Das erste Mal im Kloster: So kann´s gehen

By am Aug 14, 2016 in Blog | 0 comments

Das erste Mal: So kann’s gehen

https://www.youtube.com/watch?v=2wEPISXPfOA

Gerade hatte Karola, eine Zahnärztin, von ihrer Patientin die Horrorgeschichte gehört, als ihr ein lieber Kollege zum Geburtstag einen Gutschein schenkte. „Das darf doch nicht wahr sein! Ich soll ins Kloster? Grauenhaft!“, dachte Karola, aber lächelte tapfer und bedankte sich. Der Kollege blickte sie erwartungsfroh an und erklärte: „Weißt du, Karola, du hast eine anstrengende Zeit hinter dir, da tut dir etwas Ruhe bestimmt gut. Die Brigitte Jülich kenne ich persönlich und es wird bestimmt ein ganz toller Aufenthalt.“

 

Toll, mmh … Das hatte die Patientin aber ganz anders gesehen. Nach einem Tag Schweigekloster hatte sie die Flucht ergriffen. Die Zimmer waren karg und ebenso das Essen. Zu trinken gab es nur heißes Wasser. Die Teebeutel hoben die schweigenden Nonnen offensichtlich für besondere Gelegenheiten auf. Weil sie sich gänzlich allein gelassen fühlte, hatte sie es nicht ausgehalten. Und da wollte Thomas sie hinschicken? Ihre Freude hielt sich ziemlich in Grenzen, aber um ihn nicht zu enttäuschen, nahm sie den Gutschein an.

 

Nun gut, einen Gutschein konnte man ja auch nicht einfach so verfallen lassen und Thomas würde bestimmt nachfragen … Also Augen zu und durch! Aber frau ist schließlich nicht auf den Kopf gefallen. Sicher ist sicher. Neben ihrer Reisetasche packte sich Karola für das Wochenende einen kleinen Koffer mit Fressalien: Dauerwürste, Knäckebrot, Süßigkeiten und ein Stück Käse. Eine Flasche Wein dazu. „Komme, was da wolle, ich bin gerüstet“, dachte sie sich.

 

Und was musste sie in der Abtei Ottobeuren erleben? Begrüßungssekt mit Brigitte Jülich, großzügige Räumlichkeiten im ehemaligen Fürstenschloss, ein großes, helles Zimmer mit gewärmten Handtuchhaltern im Bad, einen Gastpater Magnus, der gern und gut Geschichten erzählt, so reichlich und gut zu essen, dass leider nicht mal ein Stück Kuchen aus dem Klostercafé noch reinpasste, dazu Getränke und abends ein Glas Wein. Nicht zu fassen! Und weil auch die Gruppenteilnehmerinnen sympathisch waren, meldete sie sich direkt wieder fürs nächste Seminar an. Ihren Fressalienkoffer schleppte sie wieder mit nach Hause. So kann’s gehen …

Ihre und eure

signatur-bj

Fotoquelle: fotolia.de

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