Haben Sie schon mal einen grünen Elefanten gesehen?

Haben Sie schon mal einen grünen Elefanten gesehen?

Haben Sie schon mal einen grünen Elefanten gesehen?

Grüne Elefanten!? Gibt’s doch gar nicht. Aber vorstellen könnten wir uns ja mal einen: grüner Elefant, grüner Elefant, grüner Elefant. Gar nicht so schwer. Schon steht er vor unserem geistigen Auge und frisst Heu. Aber wir wollten ja eigentlich den Blogbeitrag lesen. Also jetzt bloß nicht mehr an den grünen Elefanten denken!

Doch immer wieder poppt er vor uns auf: badet, trägt Baumstämme, fächert sich mit den Ohren Luft zu. Es ist nämlich so, dass ausgerechnet Gedanken, die wir vermeiden möchten, in unserer Fantasie immer größer werden. Diese Gedanken setzen aber vor allem dann ein, wenn wir uns mit irgendeiner Geschichte oder einem Missgeschick nicht mehr beschäftigen möchten.

Wir denken leider genau daran, was wir nicht wünschen! Eigentlich wollen wir bestimmte Vorfälle, unangenehme Erlebnisse oder Ex-Partner vergessen, aber stattdessen schieben sie sich immer wieder in unsere Gedankenwelt und wir schlittern immer wieder in dieselbe Denkfalle. Statt bei dem zu bleiben, was wir möchten, schweifen wir ab zu dem, was wir nicht möchten. Mit Vorliebe denken wir gerade an die Dinge, die wir vergessen, vermeiden oder streichen wollen. Und genau davon lassen wir nicht los! Wir verlieren den Blick fürs Ganze und schaden uns.

Tipp 1:

Ich schlage Ihnen eine mutige Übung vor:

1. Setzen Sie sich bequem hin.
2. Schließen Sie bitte Ihre Augen.
3. Achten Sie auf Ihren Atem.
4. Achten Sie auf Ihre Haltung.
5. Denken Sie jetzt ausnahmsweise Mal nicht an grünen Elefanten.
6. Öffnen Sie langsam Ihre Augen.
7. Rekeln Sie sich.
8. Strecken Sie sich.
9. Schreiben Sie Ihre Gedanken auf.

Wie ist es Ihnen mit dieser Übung gegangen? Woran haben Sie gedacht? Was ist Ihnen aufgefallen? Wurde der grüne Elefant in der Vorstellung sichtbar? Genau!

Tipp 2:

Betreiben Sie  Gedankenhygiene! Achten Sie auf den inneren Dialog. Entscheiden Sie, wer die Kontrolle über Ihre Gedanken behält. Entscheiden Sie, ob Sie den negativen  Gefühlen Raum geben möchten. Fragen Sie sich doch mal, welcher grüne Elefant Macht über Sie an sich gerissen hat?

Ich empfehle meinen KundInnen, sich den Themen zu stellen. Vermeidung beeinflusst uns oft unbewusst. Schauen Sie sich  Ihren grünen Elefanten genau an, analysieren Sie, was Sie stört, was Ihnen wehgetan hat. Und dann Schluss damit!

Tipp 3:

Eine weitere Übung:

Nehmen Sie sich täglich etwa 15 – 30 Minuten Zeit.
Stellen Sie sich eine Eieruhr für diese Zeit.
Lassen Sie die wüstesten, schrecklichsten Vorstellungen und Gedanken kommen.
Wenn die Uhr klingelt, hören Sie sofort mit dem Gedankenkarussell auf.
Fügen Sie einen STOPP ein, sobald der grüne Elefant auftauchen will.

Tipp 4:

Gehen Sie achtsam mit sich um. Ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, Freude und Spaß, ein stabiles soziales Umfeld und ausreichend Schlaf sind die Basis für Zufriedenheit.

Tipp 5:

Möglicherweise benötigen Sie mehr Unterstützung, um Ihr Thema rascher in eine andere Richtung zu lenken. Möchten Sie mehr darüber wissen? Dann lassen Sie uns ein 15-minütiges Gespräch vereinbaren, in dem ich Ihnen gerne mehr darüber erzähle. Das Gespräch ist für Sie kostenfrei.

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Ich wünsche viele überflüssige grüne Elefanten,  Brigitte Jülich

Foto: © geocislariu – Fotolia.com

2018-08-31T19:49:06+00:0001/05/2015|

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